Liebe StudentInnen,
Mit Freude beobachten wir und beteiligen uns an euren Besetzungsaktionen und Protesten. Eurer Kampf gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung der Bildung ist auch unserer. Der Bildungsmarkt soll nach imperialistischen Konzept internationalisiert werden. Konkret bedeutet das, dass einzelne Module praktisch gut in andere Länder exportierbar sind und muss sich dafür an allgemeinen verbindlichen Standards messen lassen. Es wird versucht, die Vergleichbarkeit von Abschlüssen voranzubringen, genauer formuliert: Es ist der Versuch die Bildung zu einer markttauglichen Ware zu rechtfertigen und die Studierenden zu Kunden zurückzustufen, statt sie gleichberechtigt am wissenschaftlichen Prozess teilhaben zu lassen. Dieser Bildungsmarkt ist auch bereits in Österreich angebracht. Durch das internationale Handelsabkommen mit Dienstleistungen wird die Bildung als kommerzielle Dienstleistung klassifiziert. Von wegen die Vision “Ein Europa des Wissens!” Die Quote der Studierenden, die vom BA in den MA Studiengang gelangen sollen, liegt in Österreich darunter als erwartet. Es ist nicht akzeptapel, dass das Grundstudium als etwas Minderwertiges für die Masse und eine wissenschaftliche Ausbildung für die Elite gesehen wird.
Die Privatisierungspolitik wurde heutzutage im Namen der Stiftungsuniversität umgesetzt, daraus folgt, dass unter den Studierenden die “Schlechten” selektiert und das Bildungswesen zu Wirtschaftsbetrieben umgewandelt werden. Als folge der Privatisierung wurden die Bosse der Banken, Stiftungen und wirtschaftliche Betriebe als Senatsmitglieder genannt. Die, die Zukunft der Bildung für eigene Interessen umformen ohne Rücksicht auf die Chancengleichheit und Bildungsrecht des Menschen zu achten.
Aus diesem Grund, müssen wir uns gegen die kapitalistische Bildungspolitik stellen und eine solche Politik des Bildungswesen des Kapitalismus zerschlagen. Es darf aber nicht vergessen werden, dass diese Bewegungen in Europa, die sich sehr schnell von Land zu Land ausgeweitet haben, diesmal einen selbstverwaltenden Grundbasis gehabt haben und genau dadurch bilden sich die Strukturen.
Aber wie konkret? Wenn wir es schaffen als ersten Schritt, durch die Aufstellung von Arbeitsgruppen funktionen aufrechtzustellen, dann müssen wir diese Funktionen auch vereinen, koordinieren. Diese Vereinung der Produktivität der Arbeitsgruppen ist die eigentliche Stärke der Bewegung und kann unserer Erfahrung nach am besten durch ein einendes Komitee gesichert werden. Mit unseren allen Kräften, haben wir versucht in Wien, Linz, Salzburg und Innsbruck durch produktives Handeln und politischen inhalten die Besetzung auszuweiten, und werden es auch weiterhin machen.
Genau diese Besetzung und Aktionen geben uns allen die Möglichkeiten, wichtige Grundaspekte hervorzubringen.
Jetzt können wir die gleichen Ziele erreichen und eine sich weitervebreitende Bewegung aufbauen..
Besetzung und Proteste ausweiten!!!
Bildung ist keine Ware!!!
Stoppt die Privatiserung!!!
Kampf gegen die europäische Kapitalinteressen!!!
Kampf diesem Bildungssystem heißt Kampf dem Kapitalismus!!!
ATIK – Neue Demokratische Jugend











ohhh
antiimp spinner
2. November 2009 um 13:18