Presseaussendung 15.12. der Innsbrucker SoWiMax Besetzer_innen

Diskussion mit Unileitung ein großer Erfolg!

Positiver Gesprächsverlauf für alle Seiten. Einigung rückt in greifbare Nähe.

Die heute Dienstag stattgefundene Diskussion zwischen Rektor, Vertreter_innen von Senat und Unirat und den Besetzer_innen wurde von beiden Seiten aus sehr konstruktiv angegangen und kann als großer Erfolg verbucht werden. Der Unileitung wurde dabei ein Positionspapier der Innsbrucker Unibrennt!Bewegung vorgelegt (s. PDF-Link) und es konnte darin in vielen Punkten Übereinstimmung gefunden werden.

Rektor Karlheinz Töchterle in seinem Eingangs-Statement: “Von Anfang an hatte ich große Sympathien für die Bewegung.”
Er resümierte weiter, dass ein konstruktiver Dialog von seiner Seite aus auf jeden Fall gewünscht werde, da viele Anliegen unterstützenswert seien.

Der Vorsitzende des Unirats Johannes Michael Rainer: “Ich bewundere euch sehr und habe die Bewegung aus ganzem Herzen mitgetragen. Freier Bildungszugang ist ein Menschenrecht grundlegenster Art und Universität hat offen zu sein. [...] Die Umsetzung des Bologna-Prozesses jedoch ist eine schreckliche Sache, und trifft die Freiheit des Studierenden im Mark.”

Auf Seiten der Unileitung waren weiters Vizerektorin Margret Friedrich, Senatsvorsitzender Ivo Hajnal und der stellvertretende Vorsitzende Walter Grömmer anwesend.

“Wir sind unseren Zielen hier in Innsbruck heute ein großes Stück nähergekommen und haben inzwischen die Chance, die Uni nachhaltig im Interesse aller Studierenden zu verändern”, so eine Besetzerin.

Am morgigen Mittwoch wird das Positionspapier unter Einbeziehung der Vroschläge der Unileitung ab 17.30 im Plenum diskutiert.

Am Freitag folgt ein nächstes Gespräch mit der Unileitung, bei welchem mit einer Einigung gerechnet werden kann.

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Comments

  • Hanf68

    Das schöne am Terminus "großer Erfolg" ist, dass er nicht beinhaltet für wen. Oder habt ihr wirklich das Gefühl, dass der Vortrag eines kindlichen Theaterstücks, vorbereitete Schicksalsgeschichten und vor allem eurer wiederholenden und widersprechenden Art der Diskussion einen Erfolg feiert könnt/solltet/dürft?
    Die Bewegung ist tot und jegliche anfänglich investierte Mühe habt ihr erfolgreich mit euren Ideologien zerstört.

  • weihnachtsengel

    ich würde auch nicht pauschal von einem "großen erfolg" sprechen, denn es war sicher nicht alles glanzvoll (z.B. O.s auftritt bezüglich studiengebühren, die unterschwelligen vorwürfe – die auch thematisiert wurden – bezüglich gesprächsbereitschaft der uni-leitung…).

    aber ich fand gerade den verweis auf das gelöbnis und die frage nach dem bildungsideal, das ALLE absolventInnen geloben ihr leben lang weiter unterstützen!!!, wirklich gelungen. denn gerade weiß wirklich niemand, welches das ist und alle geloben feierlich dieses weiterzutragen…

    und ich finde dieses ergebnis wirklich 1000mal besser als wenn vor 3 wochen das raumangebot angenommen worden wäre. denn gestern wurde wirklich mit einer breiten inhaltlichen diskussion zwischen studierenden und unileitung begonnen. hoffentlich kann diese gemeinsam fortgesetzt werden und verschwindet nicht in irgendwelchen kleingruppen.
    hier wünsche ich mir wirkliche transparenz und nicht nur gespräche zwischen (gewählten) vertreterInnen der jeweiligen statusgruppen.

    mein fazit des gestrigen abends ist nicht euphorisch, aber durchaus positiv.

  • blada

    @ Hanf68 – ganz genau!

  • weihnachtsengel

    ps: kann den text des gelöbnisses evtl. jemand mal hier posten? ich will schon wissen, was dahinter steckt, wenn ich schon sowas gelobe und der l.-f.-uni meine "treue schwöre"…
    und das ist sicher auch für andere leute interessant.

  • Cochise

    Erfolg für wen? Ich würde es auf jeden Fall als einen Erfolg für jeden betrachten, der an einer sachlichen Diskussion über bildungspolitische Themen interessiert ist und sich wünscht, dass die Studentenproteste sich auch auf dieses Thema konzentrieren.
    Allein, dass sich die Uni-Leitung bis 22:30 Zeit nimmt um mit den Studenten und Studentinnen zu reden halte ich für einen Erfolg.

    Ich glaube auch, dass das meiste gesagte nicht nur Lippenbekenntnisse waren.
    Eine Uni-Leitung, die gemeinsam mit den Studenten für eine Überarbeitung des Bologna Prozesses eintreten will ist auf jeden Fall ein großer Erfolg.

  • Christian E.

    jaja viel heiße luft … wie man es (vor allem von uniratsvorsitzendem rainer) gewohnt ist. abgerechnet wird später. die "bewegung" ist tot bzw. wurde durch unsägliche diskussionen (grundeinkommen, freifahrt für alle usw) umgebracht.

    konkretes sehe ich nicht und an den drohenden zugangsbeschränkungen führt kein weg vorbei. ab ws 10/11 werden wohl auch in innsbruck großflächige beschränkungen eingeführt.

    gott sei dank kommen nun die weihnachtsferien und beenden dieses theater, das inzwischen leider weit von den ursprünglichen zielen der studis entfernt ist .

  • weihnachtsengel

    erfolg ist immer relativ… für die einen ist es schon toll bei nem marathon ins ziel zu laufen, andere sind enttäuscht, wenn sie nicht unter den top 10 landen.
    das hat wohl auch immer was mit erwartungen zu tun.

    wer erwartet hat, dass es nur um räume geht und ganz schnell geht sieht sicher keinen erfolg in der gestrigen veranstaltung und der "bewegung".
    wem es darum ging neben räumen vor allem inhalte anzubringen und diese zu diskutieren, kann das ganze als erfolg sehen. insbesondere wenn man bedenkt, wie viel zeit und energie in den papieren steckt, weil sie aus so vielen unterschiedlichen blickwinkeln zusammengetragen wurden.
    jedeR hier hat nur seine/ihre individuelle sicht, ihre/seine individuelle definition von "guter bildung", seine(ihre definition von "demokratie", ihre/seine definition von "studierendenprotesten".
    und alle, die nicht die zeit und energie aufbringen diese individuellen einstellungen auch zu vertreten, zu diskutieren, sich der herausforderung "basisdemokratie" (ob gelungen oder nicht, sie wurde jeden tag aufs neue immerhin versucht zu erreichen und das durchaus mit unterschiedlichem erfolg) zu stellen, die bitte ich mal wirklich zu überlegen, ob sie den "gesamterfolg" überhaupt beurteilen können.
    für nicht wenige war die bewegung als solche und die erfahrungen die sie dort machen konnten und weiterhin machen werden ein RIESENERFOLG, weil es viele individuelle lern-/bildungs-/lebenserfahrungen gibt, die jede/r machen durfte.

  • forsty69

    Für welche Leute sprichst du denn? Für die einzelne Person (es war wirklich nur eine), die heute um 11 Uhr morgens alleine in der Aula saß? Für diese Person müssen andere durch die ganze Stadt fahren, um ihre Kurse besuchen zu können? Dass hier Sympatien bei den Studenten verloren gehen, kann ich sehr gut verstehen. Aber schön dass ihr lern/bildungs und Lebenserfahrung gesammelt habt.
    Euer Forderungspapier ist ein absoluter Irrsinn. Wie kann man nur so blauäugig sein und solche Forderungen stellen? Zugriff auf den Mailverteiler der Uni???? Datenschutz???? Für den schreit ihr ja sonst immer! Freie Beschmutung der Ostwand vor der Aula? über 70% der Studenten an der SoWi haben in der ÖH-Umfrage gegen die Besetzung gestimmt. Aber wenn man schon abzieht, hinterlässt man den leuten die man eh schon genug geärgert hat wenigstens noch ein paar linke Schmierereien??
    150qm Fläche auf der GeiWi? Schön dass der Rektor diesem Angebot zugestimmt hat. Aber denkt mal an die Fakultätsstudienvertretungen die anders als ihr legitim gewählt worden sind aber seit geraumer Zeit Räumlichkeiten suchen (FStV NatWi Innrain!!!). Wie glaubt ihr, wird die gewählte ÖH darauf reagieren, dass sich einige Grasler und VsstÖ-ler eine Gegenstruktur schaffen, nur weil sie momentan in Innsbruck keinen Einfluss auf die Exekutive haben? Anscheinend seid ihr tatsächlich gewillt zu glauben glauben, dass der Rektor auf unbestimmte Zeit Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, in denen ihr machen könnt was ihr wollt? Finanzierung von kritischen Lehrveranstaltungen? Die Fakultäten beklagen seit Jahren nicht das Geld zu haben, genügend Lehrveranstaltungen anzubieten, aber der Rektor soll euch jetzt 15 LV`s zur freien Verfügung finanzieren? Mein Gott, chronische Weltverbesserer. Seht doch endlich ein dass ihr versagt habt und geht nach Hause. Bis die Weihnachtsferien vorbei sind, hat euch eh jeder vergessen und keiner wird euch wegen eurem Versagen anprangern.

  • oh mann

    wie oben gesagt wurde, dafür saßen gestern 400 in der aula… und vorgestern 30 die bis nachts um 3 gearbeitet haben.

    komm doch mal runter von dem "der links-kommunistische block will die uni übernehmen, aber die herbstrevolution ging schief"-tripp. das thema bildung geht uns alle an. und wenn Dir das thema egal ist, dann lass doch die anderen ihre – deiner meinung nach hirnrissigen – ideen wenigstens vorbringen.

    und ebenfalls wie gesagt – wer lesen kann ist klar im vorteil – gestern wurden ja nun einige dinge schon geklärt, u.a. die frage des mailverteilers. also reg dich doch ab, du hast ja recht bekommen.

    manchen menschen wünsche ich echt, dass sie ihren kindern oder enkeln eines tages erklären müssen, warum diese nicht studieren dürfen, denn wenn die beschränkungen weiter gehen und die kosten steigen, dann hängen die bildungs-chancen wirklich nur noch am "börserl". kann sich ja jetzt schon eine breite schicht der bevölkerung nicht leisten den kindern das zu bieten, was die "bildungsgesellschaft" verlangt. hier ein frühförderkurs, da "english for kids", dort violinenstunden… hauptsache die kinder werden früh auf das lernen und einüben von "kompetenzen" vorbereitet…

    aber wahrscheinlich findest du kinder eh nur karrierehemmschuhe, forsty. recht so, super! dann könntest du dir natürlich das studium deiner kinder leisten, löblich – nur welcher kinder? und deine pensionen zahlen dann die migrant/innen-kids. aber ohne minarett, natürlich! denn unser schönes tirol bleibt wie es ist: bodenständig, beharrlich, stur.

    da stören so ein paar studentische "möchtegernrevoluzzer" natürlich. logisch.

    mein beileid!

    • forsty69

      lol, du hast schon lustige Ansichten!
      1. Ich interessiere mich sehr wohl für bildungspolitische Themen. Aber dieses Interesse scheinst du wohl jedem abzusprechen, der andere Ansichten vertritt. Ich bekenne mich nämlich ganz klar zu Zugangsbeschränkungen (und zwar in allen Fächern die überlaufen sind), für Studieneingangsphasen, denn ohne ein gewisses methodisches sowie theoretisches Grundlagenwissen sollte niemand in ein Seminar kommen dürfen um dort unqualifizierte Statements zu geben und ich spreche mich ganz klar für Studiengebühren aus. Jene Studenten die Stipendium erhalten werden diese eh rückerstattet. Und wenn du sie nicht rückerstattet bekommst, dann trink halt mal 20 Bier im monat weniger. Schadet auch nicht und du hast genau die 60€ die die Studiengebühren ausmachen.

      Rumzuschreien, dass man sich das Studieren nicht mehr leisten kann ist doch eine der lächerlichsten Aussagen. Welchem Studenten schadet es denn, nebenbei zu arbeiten und im sommer zu arbeiten? Für einen nicht unbedeutenden Teil gibt es Studienbeihilfen und nicht zu vergessen die Kinderbeihilfe, die jeder bis zum 27. Lebensjahr bezieht. Also nicht aufregen, es ist nicht so schwer ein Auskommen zu finden. Ich schaffe es auch ohne Probleme mein Studium selbst zu finanzieren, da gehört halt Arbeit dazu.

      Ach ja! ich wünsche mir sehr wohl eine Familie mit Kindern. Und wenn ich mir das Studium meiner Kinder leisten kann, dann sehe ich das eher als Bestätigung, dass ich den richtigen Weg gegangen bin. Also danke für das Kompliment.

      Was die Minarette betrifft, verschon mich doch bitte mit der Faschismuskeule, nur weil ich mich gegen eure Proteste äußere. Dann sind wohl 70% der Leute auf der SoWi Faschisten (soviele haben sich nämlich gegen die Besetzungen ausgesprochen. Und 500 Befragte sind sehr wohl representativ bei 24.000 Studenten, siehe Personenzahl bei Umfragen zu wahlen).

      Und wenn dir Tirol nicht gefällt, dann geh doch nach Wien. Es zwingt dich niemand hier zu bleiben! Wenigstens würdest du persönlich unsere Studenten nicht mehr nerven!

      Lebe lang und in Frieden!

  • inntalbewohner

    Rainer sagte auch “Lassts Euren Rektor bitte nicht im Regen stehen!”

    Wenn man sich die Kommentare beim ORF oder TT anschaut, die man leider als repräsentativ für das Meinungsbild in der (Tiroler) Bevölkerung hernehmen kann, dann ist die Mehrheit nicht nur gegen die Besetzung, sondern auch gegen das wohlwollende Entgegenkommen des Rektors. Ich glaube, dass die Gesprächsbereitschaft seitens der Unileitung irgendwann enden wird, wenn keine Bewegung in die Besetzung kommt.

    Ob andererseits 500 befragte Studenten seitens der ÖH repräsentativ für 24.000 Studenten sind, wage ich zu bezweifeln, da die ÖH nur von 25 % aller Studenten gewählt wurde.

    Was mir aber ebenso wie dem Senat und Rektor sauer aufstößt, ist die Bezeichnung “UniBrennt-Bewegung” – was unterscheidet die Bewegung noch von der ÖH, wenn sie nur für sich spricht, aber nicht im Namen (!) aller Studierenden?

  • oh mann

    "wenn keine Bewegung in die Besetzung kommt." – also wenn das, was derzeit passiert keine bewegung ist, dann weiß ich auch nicht mehr…

  • inntalbewohner

    Ach komm, hörts mit den Bier-Argument auf, das ist Freizeit/Luxus, genauso wie Schifahren.

    Ich stimme forsty teilweise zu – freier Zugang auch in den überfüllten Studiengängen ist sinnlos, außerdem kann das Ziel des Studiums dann nicht sein, dass danach ein Drittel oder noch mehr arbeitslos ist, weil es weniger Stellen als Studienplätze gibt.

    Ganz davon zu schweigen, dass nicht nur die Räume erweitert werden müssten, sondern auch viel mehr Lehrpersonal. Beides braucht Geld und solange die Bundespolitiker sich stoisch in Geduld üben, bis die Besetzung vorbei ist, wird da auch nichts mehr passieren.

    Ich finde es übrigens sehr erstaunlich, dass die Proteste ursprünglich von Österreich ausgingen, wo bei der Politik Null Resonanz kommt, außer ein Zuckerl von 34 Millionen, während in Deutschland durch die Proteste (trotz diverser Räumungen!) bei der Kultusministerkonferenz schon erste wegweisende Beschlüsse gefasst wurden, und auch die Bevölkerung pro Bildungsfinanzierung gekippt ist. Und das trotz der gigantischen Schulden, die Deutschland durch die Wirtschaftskrise macht (100 Milliarden zusätzlich).

  • oh mann

    und was bringt die zugangsbeschränkung langfristig?
    sieht man ja beispielsweise in deutschland bei den ingeneur_innen. war lange zugangsbeschränkt, damit wurde das studium für viele unattraktiv, weil sie die auslese abschreckend empfanden, und heute, wo ingeneur_innen dringend gebraucht werden, wills niemand mehr werden, trotz bonuszahlungen und co.

    zugangsbeschränkungen führen auch nicht zu höheren absolvent_innen-quoten, wie die studienabbrecher_innen-studien belegen. die sind auch in zugangsbeschränkten studiengängen hoch. teilweise sogar höher, was mit auf den druck "bestehen zu müssen" zurückgeführt wird, der durch die zulassung entsteht.

    das ganze ist doch eine frage des menschen- und bildungsbildes, das man vertritt: jede zugangsbeschränkung ist unsozial und ungerecht. beispiel aus deutschland: notendurchschnitte sagen je nach bundesland unterschiedliches über die leistungen aus (vgl. immer noch bestehendes süd-nord-gefälle). und gute noten in schulischen fächern sagen in vielen studiengängen nichts über die möglichkeiten im studium aus.
    acessment-center-prüfungen sind aufwendig und bringen auch nur teilweise was.
    multiple-choice-bögen zur studienmotivation, wie jetzt in deutschland oft verwendet – bullshit…

    wie soll denn die gerechte, objektive und wirklich sinnvolle beschränkung aussehen? ist doch bescheuert, wenn es nur am geld scheitert und andererseits millionen verbrannt werden…

  • oh mann

    20 bier = 60€? du trinkst ja echt luxusbier. das ist so ne rechnung wie wenn politikerInnen gefragt werden, was ein liter milch kostet und sie meinen "äh, weiß nicht, 2,50€?"…
    klar, wenn du in solchen dimensionen denkst, dann ist studieren kein problem.

    und wenn du so locker nebenbei arbeiten kannst, dann lass mich raten: du studierst sicher nicht auf bachelor, oder?

    logisch kann man für zugangsbeschränkungen u.ä. sein, studieneingangsphase finde ich selbst z.B. auch wichtig – hätte mir gut getan – … aber das forderungspapier einfach als "irrsinn" zu verurteilen statt sich punkt für punkt damit auseinanderzusetzen (und dann als einzige punkte zwei rauszugreifen, die schon nicht mehr aktuell sind – mailverkehr und 150qm-fläche, die es ja gar nicht dauerhaft geben wird…) finde ich schon schwach.

  • forsty69

    Punkt für Punkt?
    also, Beschmierung der Ostwand der Aula? Wenn euch die soWis sowieso schon nicht mehr sehen wollen werden ihnen wenigstens noch ein paar Parolen hinterlassen?

    Geld von der Universität um kritische Lehrveranstaltungen zu organisieren? jedes Jahr kommen die Fakultäten zur ÖH und bitten um die Finanzierung wichtiger Lehrveranstaltungen, weil ansonsten nicht für alle Studenten ausreichend Platz ist. Aber eure kritischen lehrveranstaltungen sind natürlich wichtiger als dass dieses Geld sofort an die fakultäten fließt. Wird interessant zu sehen, ob die ÖH diesen finanzierungsusus weiter betreibt, wenn auf einmal doch Geld vom Rektorat da ist.

    Mailverteiler ist zum Glück gefallen.

    Aber die 150qm Raum stehen immer noch. Un die stehen meiner Meinung nach einer gewählten Struktur zu und nicht einer Gruppierung, die sich seit ca. 1,5 Monaten illegal in einem Uniraum aufhällt.

    Studieneingangsphasen habe isch schon genannt. Aber freien Zugang für alle? irrsinn. Wie soll man denn irgendwann 2000 Psychologen bewäligen wenn sogar die letzten Hürden fallen wie die Aufnahmetests in IBK fallen? Na viel Spass wenn im nächsten WS die doppelte Anzahl an Studienanfängern aus Bayern kommt (weißt eh, umstellung der Schulzeit dort)? Aber noch die bessere frage, was soll man denn irgendwann mit den ganzen leuten machen?
    Bildung kostet Geld, Geld ist ein begrenztes Gut. Wenn ich als Staat Bildung finanziere, dann habe ich auch das Recht, mir eine gewisse Kosten-Nutzen-frage zu stellen und die Universitäten in die dementsprechende Richtung zu lenken.

    Aber sehen wir die Sache doch einmal so! Du unterstellst mir, viele werden nicht mehr studieren können, weils zu teuer ist, dann muss ich halt sagen: Wenn eure irrsinnigen Pläne durchgehen, dann wirds irgendwann keinen Studienplatz mehr geben. Leider sind Kapazitäten nicht beliebig erweiterbar. das solltest sogar du sozialromantiker verstehen!

  • forsty69

    ach ja! Im Bowlingcenter z.B. kostet ein Bier inzwischen 3,70 (Wieselburger aus der Flasche). im Theresienbräu bezahlt man ebenfalls über 3€. Und da ich halt nun mal gern in eine bar gehe um was mit Kollegen zu unternehmen, muss ich mich halt mit den Preisen anfreunden. Du kannst ja gerne zu Hause sitzen und weiterhin Skol trinken!

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