11. März in Wien: Feier zum 10-jährigen Jubiläum des Bologna-Prozesses. Aber an den Unis ist nur Wenigen zum Feiern zumute.
Bologna bedeutet an den Unis:
- verschulte und starre Studienpläne
- Wegfall von freien Wahlfächern
- vermehrte soziale Selektion
- Schwierigkeiten bei Anrechnungen statt Mobilität
- Bachelor als Schmalspurstudium
- Master und PhD als Elitenprogramm
Hinzu kommt die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen sowie die Einführung von Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und vermehrter Demokratieabbau.
Die Umsetzung des Bologna-Prozesses hat auf allen Ebenen versagt!
Die Wissenschaftsminister_innen ignorieren diese Tatsache und verhöhnen den Aufschrei der Studierenden mit einer fröhlichen 10-Jahre-Bologna-Feier. Die Politik hat bis zum heutigen Tag keine angemessene Antwort auf den Notstand an den Unis gefunden.
Am 11. März startet um 15:00 am Westbahnhof die große Protestkundgebung!
12.-14. März in Wien: Gegenkonferenz der Protestbewegung.
Alle Infos unter: http://bolognaburns.org
Gratis Sonderzug Innsbruck – Wien & Retour
Hinfahrt: 11.3. um 09:30 Hbf Innsbruck
Rückfahrt: 13.3. um 12:50 Wien Westbahnhof
Anmeldung und nähere Infos unter:
bologna_burns@sowimax.at
Tel. 0699/13044869
Bologna den Prozess machen!











kritiker
Etwas mit "Gegen"gipfel zu bezeichnen bringt keine kooperative Haltung, sondern ein grundsätzliches "wir sind gegena alles und gegen jeden – aus Prinzip" zum Ausdruck. Das sollte überdacht werden. Dennoch viel Spaß in Wien – mit dieser Einstellung sage ich nämlich höchstens Spaß, aber keinen Erfolg voraus.
17. Februar 2010 um 10:44
wingman
Wir sollten offen für alle sein und auch die MinisterInnen zum Gegengipfel einladen, um auch den "grossen Tieren" die Möglichkeit zu geben, sich mit uns Studierenden zu treffen und uns zu hören. Eine Gesprächsbasis ist immer wichtig, und wir Sudierende sollten dafür offen sein! Wir sind die Klientel, die Kunden der Bildungsinstitutionen, und mach dem (kapitalistischen) Prinzip "KundeIn ist KönigIn", dienen unsere Bildungsinstitutionen UNS, den Studierenden und Lernenden und letzten Endes uns BürgerInnen. Die Ministerien und die Regierung ist ebenfalls dazu gewählt, uns, den BürgerInnen, zu dienen und unsere Gemeinschaft (den Staat) so zu gestalten, wie wir es wollen! Wir sollten dennoch eine Gesprächsbasis zu schaffen, damit wir den MinisterInnendie Möglichkeit geben, mit uns zu reden. Wir sollten uns hier nicht verschliessen und nur auf blockieren beschränken, sondern uns öffenen. Sonst verschliessen wir uns ja selbst, und das ist ja genau das, was uns heute das Leben schwer macht, das alle und alles so geschlossen ist. Unsere Regierungen müssen endlich begreifen, was wir, Europas Studierende wollen und brauchen, und das ist nicht das Amerikanische turbo-kapitalistische Bildungsmodell, sondern ein eigenes und Europäische Bildungsmodell, das frei, menschlich, sozial gerecht und offen für alle ist. Die EU muss endlich damit aufhören, das amerikanische System zu kopieren und es uns aufzudrücken. Europa ist ganz anders und wir müssen unseren eigenen Weg finden und gehen.
4. März 2010 um 16:18