WuV
in Kooperation mit
Attac Tirol und der AGru
Humboldts Ende?
Der Um- und Abbau des Bildungswesens
im Zeichen des Neoliberalismus
| Bild: Erger |
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Zum Vortrag:
Die Strukturen der europäischen Universitäten werden vor dem Hintergrund der Leistungsanforderungen einer postmodernen Wissensgesellschaft zunehmend als überholt begriffen. Vergleichsweise schwach ausgeprägte Hierarchien, das Kollegial- und Anciennitätsprinzip sowie die Freiheit von Forschung und Lehre werden unter Verweis auf den Bologna-Prozess ebenso neu strukturiert wie Studiengänge und Finanzierungsmodelle. Auf der politischen Agenda steht – neben durchaus lobenswerten Reformmaßnahmen – vor allem die „Verschlankung“ der Hochschule, was neben der Universitätsverwaltung insbesondere vermeintlich exotische Fachrichtungen betrifft. Welches aber sind die Triebfedern, die der Bildungsarmut durch die Einführung von Studiengebühren, die Schließung von Bibliotheken und die Abschaffung der Lernmittelfreiheit verschärft verhalfen? Antworten darauf soll eine detaillierte Analyse des neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells geben.
Zur Person:
Tim Engartner, Dr. des., Jg. 1976, studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Bonn, Oxford und Köln. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften und Didaktik der Wirtschaftslehre (Prof. Dr. Thomas Retzmann) an der Universität Duisburg-Essen. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen neben der Fachdidaktik außerdem Fragen der (De-)Privatisierung und der Sozialstaatsentwicklung. Er ist Mitglied in BdWi, DeGöB, DVPB, Keynes-Gesellschaft, Society for the Advancement of Socio-Economics und World Vision.










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